Nicht erst scannen und später sortieren. CASP klärt manuell, welche öffentlichen Hinweise sich zu einer Kette verbinden und welcher Link sich am günstigsten brechen lässt. Danach wissen Sie, ob ein autorisierter Penetration Test, ein IT-Sicherheitsaudit oder nur laufende Re-Investigation der nächste Schritt ist.
FLAGSHIP · MANUELL · PASSIV · DNS-TXT · NDA
/ 01
Cyber Attack Surface Profiling (CASP)
Hybride, passive OSINT-Untersuchung Ihrer öffentlichen Angriffsfläche durch einen benannten Analysten mit gezielter Automation. Sie sehen, welche öffentlich verfügbaren Hinweise sich zu Angriffsketten verbinden — und erhalten priorisierte Gegenmaßnahmen im signierten Management- und Technik-Report. Einstieg CASP Lite ab € 7.500 oder CASP Full € 19.900 (5 Domains inkl.).
Autorisierte aktive Prüfung, wenn ein System, eine Webapp oder ein Cloud-Scope gezielt verifiziert werden soll. Penetration Tests starten erst mit schriftlicher Freigabe, klaren Rules of Engagement und reproduzierbaren Nachweisen.
Strukturierte Standortbestimmung für Sicherheitsorganisation, Kontrollen und Nachweise. Audits übersetzen technische Befunde in prüfbare Maßnahmen für Management, IT, Kundenfragebögen und externe Prüfpfade.
Executive Exposure für Geschäftsführung, Founder und Schlüsselpersonen: manuelle, passive OSINT zur persönlichen Angriffsfläche — ab € 5.900 pro Person. Scope sind benannte Personen, nicht Domain-Pakete. Optional als Bundle mit Domain-CASP.
Drei Phasen, eine Untersuchung. Jeder Befund wird manuell ermittelt, quellenbasiert validiert, in Angriffsketten eingeordnet und mit Gegenmaßnahmen versehen — strikt passiv, ohne Scan und ohne Zugriff auf Ihre Infrastruktur.
/ 01 — DETECT
Aufspüren
Manuelles Identifizieren öffentlich verfügbarer Informationen über den freigegebenen Scope: Domains, Subdomains, Technologie-Footprints, Mitarbeitenden-Exposure, Dokumentenleaks, Credential-Breaches und öffentlich sichtbare Organisationsspuren.
Konsolidierung und Korrelation verwertbarer Datenpunkte. Falsch-positive Befunde werden entfernt, Quellen nachvollziehbar dokumentiert, Risiken als realistische Angriffsketten formuliert — nicht als lose Liste.
Angreifer brauchen oft nur einen Einstieg. Verteidiger müssen alles absichern. CASP modelliert die Kette und zeigt, welcher Link sich am schnellsten und günstigsten brechen lässt — dort setzen die priorisierten Maßnahmen an.
Strategische Wirkung
DISCOVER
Sehen, was Angreifer sehen.
Validierte Sichtbarkeit Ihrer exponierten Angriffsfläche auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen.
DISRUPT
Verwertbare Hinweise entfernen.
Exponierte Daten und schwache Posture priorisieren, damit Teams die Angriffsgrundlage gezielt reduzieren.
DENY
Wiederauftreten kontrollieren.
Wiederkehrende Zyklen zeigen, ob Risiken zurückkommen, verschwinden oder sich verschieben.
Untersuchungsfeld / 04
Was der Analyst manuell untersucht.
Sieben Kategorien, per Hand. Keine Kunden-Infrastruktur wird angefasst, gescannt oder geproxied. Nur Domains im Eigentum des Kunden oder mit schriftlicher Berechtigung — vor Start verifiziert per DNS-TXT-Record.
Asset & Infrastruktur
Eigene Domains, Subdomains, IP-Bereiche, ASNs, CIDR-Blöcke, exponierte Dienste, SSL/TLS-Posture.
Technologie-Footprint
Stack- und Versions-Fingerprinting, End-of-Life-Software, exponierte Admin-Oberflächen.
Domain & DNS-Posture
Registrierungsdaten, DNS-Records, Mail-Authentifizierung und eindeutig autorisierte Domain-Beziehungen.
Credential & Email-Exposure
Geleakte Credentials in bekannten Breaches, exponierte E-Mail-Muster, Account-Takeover-Risiko.
Geschäftsleitung und Schlüsselpersonal, Social-Engineering-Vektoren, Insider-Indikatoren.
Threat-Kontext
Branchenspezifische Threat-Akteure, jüngste Vorfälle in benachbarten Organisationen, aktive Kampagnen.
Ablauf & Reports / 05
Vom freigegebenen Scope zum signierten Report und Score.
Jedes Engagement folgt derselben Logik: Scope und Berechtigung klären, hybrid und passiv untersuchen, Findings priorisieren, Maßnahmen und Score übergeben. Re-Investigation-Zyklen aktualisieren Score, Findings und Trends nach Bedarf.
/ 01 — Tag 0–3
Onboarding
Scope für eigene oder autorisierte Domains, Marken und relevante Executives. Threat-Model-Intake. Gegenseitiges NDA. DNS-TXT-Verifikation der Domain-Berechtigung vor Start.
Scope-DocDNS-TXTNDA
/ 02 — Tag 3–10
Investigation
Manuelle OSINT über alle Kategorien. Quellen-Korroboration, False-Positive-Eliminierung, kundenspezifische Angriffsketten, Branchen- und Rollenkontext.
Manuelle OSINTChain-ModellierungKontext-Mapping
/ 03 — Tag 10–14
Delivery
Intelligence-Report (Exec + Tech), Briefing-Call, Breach Probability Score mit Baseline, priorisierte Prevention-Roadmap.
Report (PDF)Briefing 60–90 MinScore + Roadmap
/ 04 — Recurring
Re-Investigation
Nach Lite oder Full: ein Durchlauf pro gewähltem Abstand (30 / 90 / 180 Tage oder ad-hoc). Net-new, Re-Verifikation, Score und Trend — €4.500 pro Durchlauf.
Breach Probability Score1.0–10.0 · getrendet · C-Suite
Compliance-EvidenzNIS2 · DORA · ISO 27001 · SOC 2
Briefing-Call60–90 Minuten · zielgruppenoffen
BREACH PROBABILITY SCORE
1.0–10.0
Skala · SECURED bis CRITICAL
SECUREDCRITICAL
Eine Board-fähige Einzelmetrik für die öffentliche Breach-Exposition — vom Analysten unterzeichnet und pro Zyklus aktualisiert. So sehen Management und Security denselben Stand über die Zeit.
8.0–10.0CRITICAL — sofortiges Handeln
6.0–7.9HIGH RISK — mehrere Exposures
4.0–5.9MODERATE — handhabbares Risiko
2.0–3.9LOW — proaktive Posture
1.0–1.9SECURED — minimale Sichtbarkeit
Warum CASP / 06
Warum manuelle Aufklärung vor Scanner und Einzeltests gehört.
Scanner erzeugen Volumen. Pentests prüfen aktiv einen freigegebenen Scope. Audits prüfen Governance. CASP sitzt davor: Es ordnet öffentliche Informationen in realistische Angriffsketten und zeigt, welcher nächste Test oder Nachweis wirklich lohnt.
Automatisierte ASM-Tools
Breite Trefferlisten, oft Noise — ohne Business-Priorität oder belastbare Kette.
CASP → CASP validiert manuell und übersetzt Findings in Risiko- und Maßnahmenlogik. Nichts roh aus dem Tool.
Penetration Tests
Wertvoll bei klarem Scope — aber aktiv und teuer, wenn der Prüfraum unklar ist.
CASP → CASP schärft den Prüfraum vorher und vermeidet unnötige aktive Tests.
Klassische Audits
Prüfen Prozesse und Nachweise — nicht, was Angreifer öffentlich kombinieren können.
CASP → CASP liefert Outside-in-Evidenz und priorisierte technische Befunde dazu.
TXTScope-Verifikationvor Start jeder Analyse
1benannter Analystvon Scope bis signiertem Report
3ZielgruppenManagement, IT und Compliance
Welcher Test wann? / 07
Welcher Auftrag welches Risiko beantwortet.
Bedrohungsklasse
CASP
Pentest
Audit
Geleakte Credentials & Datenbreaches
·
·
Exposure von Domains, DNS, Subdomains
·
·
Webapp-Schwachstellen (SQLi, IDOR, SSRF)
·
·
Cloud-Misconfigurations (S3, IAM, Lambda)
·
Executive- & Mitarbeiter-Exposure
·
·
Dokumenten- & Source-Leaks
·
·
Compliance & NIS2 / DORA / ISO 27001 / SOC 2
·
·
Typische Einsatzfälle
Laufende Exposure steuernCredential-Leaks priorisierenExecutive- & Schlüsselpersonen-ExposureM&A: öffentliche Risiken vor Kauf oder InvestmentHolding, Marken und PE-Portfolios abdeckenNIS2 · DORA · ISO 27001 · SOC 2 belegenPost-Incident: Outside-in-Lage nach Vorfall
Belege für NIS2, DORA, ISO 27001 und SOC 2 — Outside-in und nachvollziehbar.
CASP ersetzt keine Rechtsberatung, kein Zertifizierungsaudit und keinen Pentest. Es liefert wiederholbare, signierte Evidenz: welche externe Angriffsfläche sichtbar ist, welche Risiken daraus folgen und welche Maßnahmen verfolgt wurden.
NIS2
Risikomanagement und technische Maßnahmen belegbar machen.
CASP unterstützt NIS2-Vorbereitung, indem externe Exposure, verwertbare Angriffsketten, Prioritäten und Gegenmaßnahmen dokumentiert werden. Das ersetzt keine Rechtsberatung, schafft aber belastbare Evidenz für Risiko- und Maßnahmenkommunikation.
öffentliche Angriffsfläche
priorisierte Gegenmaßnahmen
Management- und Technik-Report
DORA
ICT-Risiken und Drittparteien-Exposures für Finanzakteure greifbar machen.
Für DORA-relevante Organisationen dokumentiert CASP die öffentlich sichtbare digitale Angriffsfläche, verwertbare Angriffsketten und priorisierte Remediation — als Outside-in-Evidenz für ICT-Risikomanagement und Aufsichtskommunikation. Kein Rechtsgutachten und kein Audit-Ersatz.
ICT-relevante Exposure-Übersicht
Angriffsketten mit Priorität
signierter Report pro Zyklus
ISO 27001
Input für Risikoanalyse, Asset-Sicht und Behandlung liefern.
Ein ISMS braucht nachvollziehbare Risiken und dokumentierte Behandlung. CASP ergänzt diese Arbeit mit einem Outside-in-Blick auf externe Assets, DNS-/Domain-Posture, Credential-Exposure und Remediation-Historie.
Exposure-Register
Finding-Historie
Remediation-Nachprüfung
SOC 2
Trust-Fragen zu Security-Kontrollen konkreter beantworten.
Für SOC-2- und Kundenfragebögen liefert CASP nachvollziehbare Evidenz, dass externe Angriffsfläche regelmäßig geprüft, bewertet und verbessert wird. Es ist kein Attestation-Ersatz, sondern ein operativer Nachweisbaustein.
wiederholbare Re-Investigation
Score und Trend
signierter Report
Rahmen: Strikt passiv. Nur eigene oder schriftlich autorisierte Domains. DNS-TXT-Verifikation vor Start.
Nächster Schritt
Bereit für ein Scope-Meeting?
Einstieg CASP Lite ab € 7.500 oder CASP Full € 19.900 (5 Domains inkl., +€ 1.490 je weitere). Re-Investigation € 4.500 pro Durchlauf — Abstand 30 / 90 / 180 Tage oder ad-hoc. Report in ≤14–21 Tagen nach Onboarding und Freigabe. Wir starten mit Domains, NDA und DNS-TXT — nicht mit einem Blind-Scan.