CASP vs. Penetrationstest — Outside-in vor dem Aktiv-Test.

CASP und Penetrationstest werden oft vermischt — das kostet Budget. Wir trennen klar: CASP ist passives Outside-in Profiling mit Autorisierung; der Pentest ist aktiver, freigegebener Scope mit RoE und PoCs. So wissen Sie, was zuerst sinnvoll ist.

  • Zwei Verträge
  • Reihenfolge mit Begründung
  • DNS-TXT vor CASP
Konkretes Beispiel

Beispiel-Entscheidung (anonymisiert)

Ein Mittelständler plant „einen Pentest“, hat aber 12 Domains und unklare Schatten-IT. Wir empfehlen zuerst CASP Full auf priorisierten Domains (Outside-in, DNS-TXT), Report mit Top-Risiken und Scope-Vorschlag für einen späteren, engeren Pentest auf 2 kritischen Apps. Ergebnis: Pentest-Budget sinkt, Findings sind dem Ziel zuordenbar — ohne CASP als Pentest-Ersatz zu verkaufen. Die Zahlen und Namen sind anonymisiert; der Ablauf entspricht typischen Projekten.

Methodentrennung schützt Budget und Aussagekraft. Wir dokumentieren Grenzen schriftlich — freiberuflich, mit öffentlicher CASP-Preisorientierung, ohne Critical-Garantien. Das ist Absicht und Teil der Positionierung.

Job dieser Seite: Nur Methoden- und Budget-Schnitt CASP vs. Pentest. Nicht Scan-Vergleich, nicht reines Autorisierungs-How-to.

Checkliste

Entscheidungsmatrix: CASP oder Pentest?

Schnelle Orientierung — final im Scope-Gespräch:

  1. 01

    Unklare Exposition Outside-in

    → CASP zuerst.

  2. 02

    Konkrete App/API freigegeben prüfen

    → Autorisierter Pentest mit RoE.

  3. 03

    Beides nötig

    → Gestaffelt: Outside-in, dann Aktiv-Test.

  4. 04

    Keine Domain-Autorisierung möglich

    → Kein CASP; kein seriöser Start.

  5. 05

    Nur Tool-Scan gewünscht

    → Nicht unser CASP-Produkt; ehrlich ablehnen oder abgrenzen.

  6. 06

    „Alles hacken inkl. Partner-Domains“

    → Ablehnen.

Problem & Passung

Was die Verwechslung wirklich kostet

Kosten des Status quo

Ein Pentest ohne klares Outside-in-Bild prüft oft die falschen Flächen oder bläht den Scope auf. Ein Scan-Report ohne Analysten-Priorisierung erzeugt Alarmmüdigkeit. Beides fühlt sich nach Security an — liefert aber keine belastbare Entscheidung, was zuerst zu schließen ist und was später aktiv validiert werden sollte.

So sieht „fertig“ ausSie wissen, wann Outside-in-Klarheit genügt und wann ein autorisierter Pentest den nächsten Euro wert ist — mit getrennten Scopes und Deliverables.
Für wen der Vergleich zählt

Für IT- und Geschäftsleitung in DACH-KMU und B2B, die Security-Budget steuern und nicht „irgendetwas Scannen“ kaufen wollen. Ideal vor dem ersten teuren Aktiv-Test oder nach unklaren Scanner-Reports.

Nicht für Sie, wenn…

  • Sie wollen unautorisierte Scans oder „einfach mal die Domain checken“
  • Sie erwarten einen vollautomatischen SaaS-Scanner zum Festpreis-App-Store
  • Sie brauchen nur Compliance-Zertifizierung ohne technische Exposure-Klarheit
Differenzierung & Kaufhilfe

CASP vs. Pentest kaufen: woran Sie uns erkennen — und worauf Sie achten sollten.

Viele Anbieter vermischen Outside-in und aktiven Test in einem Pitch. Das erzeugt falsche Erwartungen und unklare Reports. Wir trennen Methoden und sagen, wann welche Leistung Sinn ergibt — und wann nicht.

So unterscheiden wir uns beim Methoden-Vergleich

Zwei Liefergegenstände, zwei Verträge

CASP-Report und Pentest-Findings werden nicht in einem „alles geprüft“-Satz verkauft.

Reihenfolge mit Begründung

Oft Outside-in zuerst, Aktiv-Test danach — nicht aus Prinzip beides, sondern wenn es dem Ziel dient.

Autorisierung ist Pflicht

DNS-TXT für CASP, schriftliche Freigabe und RoE für Pentest — kein „kurz mal testen“.

Keine Critical-Garantien

Wir maximieren Klarheit, nicht die Verkaufsstory „wir finden immer X“.

Worauf Sie achten sollten, wenn CASP und Pentest verglichen oder gebündelt werden

  • Ein Pauschalangebot „Scan + Hack“ ohne Methodentrennung und ohne Freigaben
  • Pentest-Preis, der nur automatisierte Tool-Ausgabe ist
  • CASP/Outside-in ohne Domain-Autorisierung
  • Versprechen, CASP ersetze den Pentest (oder umgekehrt) in jedem Fall
  • Keine RoE, keine Testfenster, keine Abbruchkriterien beim Aktiv-Test
  • Garantie auf Anzahl Findings oder „hackfrei danach“

Enthalten vs. bewusst nicht (CASP vs. Pentest)

Typische Grenzen in diesem Entscheidungsraum:

  • Machen wir / enthalten

    Ehrliche Empfehlung: nur CASP, nur Pentest oder gestaffelt

  • Machen wir / enthalten

    CASP passiv mit DNS-TXT; Pentest aktiv nur mit RoE

  • Machen wir / enthalten

    Getrennte Deliverables und Abnahmen

  • Machen wir nicht / ausgeschlossen

    Aktive Exploits im CASP-Scope

  • Machen wir nicht / ausgeschlossen

    Unautorisierte Tests „weil der Kunde es eilig hat“

  • Machen wir nicht / ausgeschlossen

    Finding-Zahl- oder Ranking-Garantien

Wenn Sie die Methoden ehrlich schneiden wollen: Scope-Gespräch. Wenn Sie ein vermischtes Alles-Inklusiv-Security-Paket ohne Grenzen wollen, passen wir nicht.

So läuft die Lieferung

Was Sie entscheiden, was autorisiert ist, was draußen bleibt.

Methodengrenzen zuerst — kein vermischtes CASP/Pentest-Theater.

/ 01

Was Sie entscheiden

Entscheidungssicherheit: Outside-in-Bild und/oder aktiver Nachweis im freigegebenen Scope — nicht beides vermischt.

/ 02

Was abgesichert ist

DNS-TXT-Autorisierung, klare Grenzen CASP vs. Pentest, signed Report bzw. RoE und PoCs.

/ 03

Wie schnell Klarheit

CASP schafft oft in 10–21 Tagen Orientierung; Pentest folgt, wenn der Prüfraum geschärft ist.

/ 04

Was von Ihnen kommt

Domain-Freigabe und Ansprechpartner — kein monatelanges Tool-Onboarding für CASP.

Was sich ändert

Praktischer Nutzen für Sie.

01

Budget dort, wo es wirkt

Erst Sichtbarkeit und Priorität — dann gezielter Aktiv-Test, statt Blindflug.

02

Keine Vermischung der Deliverables

CASP-Report und Pentest-Findings bleiben methodisch und vertraglich getrennt.

03

Ehrliche Sales-Sprache

Kein Angstmarketing, keine „wir sind beides und nichts“-Floskeln.

Im Paket

Kernangebot und klare Optionen.

01
Kern

CASP Lite oder Full

Passives Outside-in Profiling, signed Report, Priorisierung.

02
Optional

Autorisierter Penetrationstest

Aktive Prüfung nur nach Freigabe, RoE und definiertem Scope.

03
Bonus

Klare Entscheidungshilfe

Wann welches Angebot — in der Beratung und im Content.

04
Bonus

Öffentliche Preisorientierung

CASP Lite € 7.500 · Full € 19.900 — Scope bleibt transparent.

Was Sie vergleichen können

  • CASP: Outside-in Sichtbarkeit, Priorisierung, nächste Schritte
  • Pentest: aktive Validierung im freigegebenen Scope mit PoCs
  • Getrennte Angebote und Abnahmen
  • Empfehlung, welcher Pfad zuerst kommt
Schritte

Typische Reihenfolge

  1. 01

    Ziel klären

    Entscheidung, Compliance-Evidenz oder vor dem Pentest?

  2. 02

    CASP (wenn Outside-in fehlt)

    Autorisierung, passives Profiling, Report.

  3. 03

    Priorisieren

    Was muss sofort, was kann warten, was gehört in den Aktiv-Test?

  4. 04

    Pentest optional

    Nur mit RoE und freigegebenen Zielen — getrennter Scope.

FAQ

Einwände — ehrlich beantwortet.

Ist CASP ein Penetrationstest?

Nein. CASP ist passiv Outside-in. Der Pentest prüft aktiv im freigegebenen Scope.

Brauche ich immer beides?

Nein. Viele starten mit CASP. Pentest folgt, wenn Ziele und Nutzen klar sind.

Was kostet CASP?

Öffentlich: Lite ab € 7.500, Full € 19.900. Details und Scope im Gespräch.

Wie starte ich?

Über Kontakt mit Ziel und Domain. DNS-TXT vor CASP-Start; Pentest mit schriftlicher Freigabe.

Kann ein Pentest ohne CASP sinnvoll sein?

Ja, wenn Scope und Ziele schon scharf sind. CASP ist hilfreich, wenn Outside-in unklar ist — kein Dogma.

Wie lang dauert typischerweise was?

CASP Lite/Full in definierten Tage-Fenstern (siehe Preise/Business-Plan); Pentest abhängig von Scope und RoE.

Nächster Schritt

Scope ehrlich schneiden

Sagen Sie, ob Sie Outside-in-Klarheit, einen Aktiv-Test oder beides brauchen — wir trennen die Scopes.

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